Die heilige Stadt, die
vom Himmel herabkommt
< Offenbarung 21:1-27 >
„Und ich sah einen neuen Himmel
und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind
vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige
Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte
eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die
Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und
sie werden sein Volk sein und Er selbst, Gott mit ihnen, wird
ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch
Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der
auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und Er
spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Und Er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das
O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der
Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird
es alles ererben, und Ich werde sein Gott sein und er wird Mein
Sohn sein. Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder
und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner,
deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel
brennt; das ist der zweite Tod. Und es kam zu mir einer von den
sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen
hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die
Frau zeigen, die Braut des Lammes. Und er führte mich hin im Geist
auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt
Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die
Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein,
einem Jaspis, klar wie Kristall; sie hatte eine große und hohe
Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen
darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten:
von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore,
von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine
und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und
der mit mir redete, hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um
die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauer. Und die Stadt
ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite.
Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge
und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Und er maß
ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das
der Engel gebrauchte. Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die
Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. Und die Grundsteine
der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen.
Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der
dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx,
der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte
ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der
elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore
waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle,
und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes
Glas. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige
Gott, ist Ihr Tempel, Er und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner
Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit
Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die
Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden
werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden
nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. Und
man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen.
Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut
und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch
des Lammes.“
Exegese
Vers 1: „Und ich sah einen neuen
Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste
Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Dieses Wort bedeutet, dass unser Herrgott
den Heiligen, die an der ersten Auferstehung teilnehmen, Seinen
neuen Himmel und die Erde als Geschenk geben wird. Von diesem
Moment an werden die Heiligen nicht in dem ersten Himmel und auf
der ersten Erde leben, sondern in dem neuen, zweiten Himmel und
auf der Erde. Dieser Segen ist das Geschenk Gottes, das Er Seinen
Heiligen schenken wird. Gott wird einen solchen Segen nur den
Heiligen geben, die an der ersten Auferstehung teilnehmen.
Sprich, diejenigen, die sich an diesem
Segen erfreuen können, sind die Heiligen, die den Sünderlass durch
den Glauben an das heilige Evangelium von Wasser und Geist, das
von Christus gegeben wurde, erhalten haben. Unser Herr ist der
Bräutigam der Heiligen. Von jetzt an ist das, was auf die Heiligen
wartet, in den Schutz des Bräutigams und Seinen Segen gekleidet
zu werden und die Macht als die Bräute des des Bräutigam Lammes
zu empfangen und ewig in Herrlichkeit in Seinen herrlichen Königreich
zu leben.
Vers 2: „ Und ich sah die heilige
Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“
Gott hat die heilige Stadt für die
Heiligen vorbereitet. Diese Stadt ist die Stadt des neuen Jerusalems,
der heilige Palast Gottes. Dieser Palast ist einzig für die Heiligen
Gottes vorbereitet. Und dies wurde alles in Jesus Christus für
die Heiligen geplant, noch bevor unser Herrgott das Universum
geschaffen hat. Deswegen können die Heiligen nicht anders als
dem Herrgott für Sein Geschenkt der Gnade zu danken und Ihm mit
ihrem Glauben alle Ehre zu geben.
Vers 3: „ Und ich hörte eine große
Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes
bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden
sein Volk sein und Er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“
Von jetzt an leben die Heiligen mit
dem Herrn für immer in Gottes Tempel. All dies geschieht durch
die Gnade des Herrgottes – ein Geschenk, dass die Heiligen
für ihren Glauben an das Wort der Rettung von Wasser und Geist
empfangen. All diejenigen, die in diesen Segen gekleidet sind,
den Tempel des Herrn betreten zu dürfen und mit Ihm zu leben,
werden dem Herrgott für immer Dank und Ehre geben.
Vers 4: „Und Gott wird abwischen
alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das
Erste ist vergangen.“
Jetzt, da Gott bei den Heiligen ist,
wird es keine Tränen wegen Traurigkeit mehr geben und auch kein
Klagen mehr über den Verlust geliebter Menschen oder Geschrei
vor Leid.
Alles Leid des ersten Himmels und der
ersten Erde wird aus dem Leben der Heiligen verschwinden und alles,
das auf die Heiligen wartet, ist ihr gesegnetes und verherrlichtes
Leben mit ihrem Herrgott in Seinem neuen Himmel und der neuen
Erde. Unser Herrgott, der der eigene Gott der Heiligen geworden
ist, wird alle Dinge und alle Umgebungen neu machen, damit es
keine Tränen der Traurigkeit mehr gibt, und kein Schreien und
keinen Tod und kein Klagen oder Krankheit oder irgendetwas anderes,
das sie auf der ersten Erde gequält hat.
Vers 5: „Und der auf dem Thron saß,
sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und Er spricht: Schreibe,
denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“
Der Herr wird jetzt alle Dinge neu
machen und einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Er
wird Seine Schöpfung des ersten Himmels und der ersten Erde verschwinden
lassen und einen neuen, zweiten Himmel und eine Erde machen. Dieser
Vers sagt uns nicht, dass Gott das alte Universum wiederaufbereiten
wird, sondern dass Er ein neues Universum schafft. So wird Gott
den neuen Himmel und die neue Erde machen und mit den Heiligen
zusammen leben. Die Heiligen, die an der ersten Auferstehung teilgenommen
haben, werden auch an diesem Segen teilhaben. Dies ist etwas,
von dem die Menschheit nicht einmal mit ihren menschlichen Gedanken
träumen könnten, sondern etwas, das Gott für Seine Heiligen vorbereitet
hat. Deswegen geben die Heiligen und alle Dinge Gott für dieses
großartige Werk Ruhm, Dank, Ehre und Lob.
Vers 6: „Und Er sprach zu mir: Es
ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers
umsonst.“
Unser Herrgott hat all diese Dinge
von Anfang bis zum Ende geplant und erfüllt. Alle Dinge, die der
Herr getan hat, hat Er für sich selbst und für Seine Heiligen
getan. Die Heiligen werden jetzt „Christi“ genannt und sind das
Volk Gottes. Diejenigen, die durch den Glauben an das Evangelium
von Wasser und Geist zu Gottes Heiligen geworden sind, erkennen
jetzt, dass sie, obwohl sie Gott für immer preisen und danken,
Ihm nicht genug für die Liebe und die Werke des Herrgottes danken
können.
„Ich will dem Durstigen geben von
der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Im neuen Himmel
und auf der neuen Erde hat unser Herr die Quelle des lebendigen
Wassers den Heiligen gegeben. Dies ist das größte Geschenk dass
Gott Seinen Heiligen gemacht hat. Die Heiligen sollen jetzt für
immer im neuen Himmel und auf der neuen Erde leben und von der
Quelle des lebendigen Wassers trinken, damit sie niemals wieder
Durst haben. Sprich, die Heiligen sind nun die Kinder Gottes geworden,
die das ewigen Leben haben, so wie der Herrgott, und in Seiner
Herrlichkeit leben. Ich danken unserem Herrgott noch einmal dafür,
dass Er uns diesen großen Segen gegeben hat und gebe Ihm Ehre.
Hallelujah!
Vers 7: „Wer überwindet, der wird
es alles ererben, und Ich werde sein Gott sein und er wird Mein
Sohn sein.“
„Wer überwindet“ bezieht sich
hier auf diejenigen, die ihren Glauben, den sie von dem Herrn
empfangen haben, verteidigen haben. Dieser Glaube gestattet es
den Heiligen die Welt und die Feinde Gottes zu überwinden. Unser
Glaube an den Herrgott und an die wahre Liebe des Evangeliums
von Wasser und Geist, das uns von Ihm gegeben wurde, gibt uns
den Sieg über alle Sünden der Welt, über die Strafe Gottes, über
unsere Feinde, über unsere eigenen Schwächen und über die Verfolgung
durch den Antichristen.
Ich danke unseren Herrgott dafür, dass
Er uns den Sieg über alles gegeben hat und geben Ihm dafür Ehre.
Die Heiligen, die an den Herrgott glauben überwinden den Antichristen
hinreichend mit ihrem Glauben. Unser Herrgott hat absolut jedem
der Heiligen diesen Glauben gegeben mit dem sie in ihrem Kampf
gegen all ihre Feinde triumphieren können.
Gott hat den Heiligen, die so die Welt
und den Antichristen mit ihrem Glauben überwunden haben, gestattet,
Seinen neuen Himmel und die Erde zu erben. Unser Herrgott hat
Seinen Heiligen den Glauben des Sieges gegeben, damit sie Sein
Königreich erben können. Da Gott uns den Glauben gegeben hat,
der über den Antichristen triumphiert, ist Gott nun unser Gott
geworden und wir sind Seine Kinder geworden. Ich danke unseren
Herrgott und preise Ihn dafür, dass Er uns diesen Glauben des
Sieges über all unsere Feinde gegeben hat.
Vers 8: „Die Feigen aber und Ungläubigen
und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener
und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer
und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“
In Seinem Wesen ist unser Herrgott
der Gott der Wahrheit und der Gott der Liebe. Wer sind dann diese
Menschen, die vor Gott so grundsätzlich feige sind? Es sind diejenigen,
die mit der ursprünglichen Sünde geboren wurden und die ihre eigenen
Sünden nicht alle mit dem Wort des Evangeliums von Wasser und
Geist, das uns vom Herrn gegeben wurde, gereinigt haben. Da sie
in ihrem Wesen das Böse mehr verehren als Gott sind sie eindeutig
die Diener des Satans geworden. Weil sie das Böse mehr verehren
als Gott können sie nicht anders als vor dem Herrgott feige zu
sein.
Gott ist in Seinem Wesen das Licht.
Deswegen ist es eine bekannte Tatsache, dass diese Menschen, die
selber in der Dunkelheit sind, Gott fürchten. Sie sind feige vor
Gott, der das Licht selbst ist, weil die Seelen derjenigen, die
dem Satan gehören, die Dunkelheit lieben. Darum müssen sie ihre
Boshaftigkeit und Schwächen zu Gott bringen und von Ihm ihren
Sünderlass empfangen.
Die „Ungläubigen“ deren Herzen grundsätzlich
nicht an die Liebe unseres Herrgottes und an Sein Evangelium von
Wasser und Geist glauben, sind Seine Feinde und vor Gott die größten
Sünder. Ihre Seelen gehören dem Abscheulichen und sie stellen
sich gegen Gott und lieben jede Sünde und begehen sie, und folgen
falschen Zeichen, verehren alle Arten von Götzen und sprechen
viele verschiedene Lügen aus. Also werden sie durch die gerechte
Strafe Gottes alle in den Pfuhl geworfen, der mit Feuer und Schwefel
brennt. Dies ist ihre Strafe des zweiten Todes.
Gott hat diesen Menschen, die feige
vor Ihm sind, nicht an Sein Wort des Evangeliums von Wasser und
Geist glauben und die zu den Dienern Satans geworden sind und
abscheulich sind, nicht Seinen neuen Himmel und die neue Erde
gestattet. Stattdessen hat unser Herr ihnen nur Seine ewige Strafe
gestattet und sie alle (einschließlich Mörder und Unzüchtigen
und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner) in den Pfuhl, der
mit Feuer und Schwefel brennt geworden. Die Hölle, die Gott ihnen
so geben wird, ist ihr zweiter Tod.
Vers 9: „Und es kam zu mir einer
von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten
sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich
will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.“
Einer der Engel, der eine der Plagen
der sieben Schalen gebracht hat, hat zu Johannes gesagt: „Komm,
ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.“ Hier
bezieht sich „die Braut des Lammes“ auf diejenigen, die durch
den Glauben von Herzen an das Evangelium von Wasser und Geist,
das von Ihm gegeben wurde, zu den Bräuten Jesu Christi geworden
sind.
Verse 10-11: „Und er führte mich
hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die
heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott,
die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten
Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall.“
„Die heilige Stadt Jerusalem“
bezieht sich auf die heilige Stadt, in der die Heiligen mit ihrem
Bräutigam leben werden. Diese Stadt, die Johannes gesehen hat,
war wirklich wunderschön und fantastisch. Sie war von riesiger
Größe, innen und außen mit Edelsteinen geschmückt und rein und
sauber. Der Engel hat Johannes gezeigt, wo die Bräute Jesu Christi
mit ihrem Bräutigam leben werden. Diese Heilige Stadt Jerusalem,
die aus dem Himmel hernieder kommt, ist das Geschenk Gottes, das
Er der Braut des Lammes schenken wird.
Die Stadt Jerusalem scheint hell und
ihr Licht ist wie ein wertvoller Stein, wie Jaspis, und klar wie
ein Kristall. Deswegen ist die Ehre Gottes für alle Ewigkeit bei
denjenigen, die darin leben. Das Königreich Gottes ist aus Licht
und deswegen können nur diejenigen, die von all ihrer Dunkelheit,
Schwäche und Sünde gereinigt wurden diese Stadt betreten. So müssen
wir alle daran glauben, dass wir jetzt von dem wahren Wort des
Evangeliums von Wasser und Geist, das der Herr uns gegeben hat,
erfahren müssen und daran glauben müssen um diese Stadt zu betreten.
Vers 12: „Sie hatte eine große und
hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel
und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme
der Israeliten.“
Die Tore dieser Stadt wurden von zwölf
Engeln bewacht und auf den Toren standen die Namen der zwölf Stämme
der Kinder Israels geschrieben. Die Stadt hatte „eine große und
hohe Mauer“ und das sagt uns, dass es so schwer sein wird, die
Stadt zu betreten. Sprich, es ist unmöglich durch menschliche
Anstrengungen oder die materiellen Dinge der Welt der Schöpfung
Gottes von all unseren Sünden vor Gott gerettet zu werden.
Es ist absolut notwendig, dass wir,
um von all unseren Sünden erlöst zu werden und die heilige Stadt
Gottes zu betreten, denselben Glauben wie die zwölf Jünger Jesu
haben – den Glauben, der an die Wahrheit des Evangeliums
aus Wasser und Geist glaubt. So kann niemand, der diesen Glauben
an das Evangelium von Wasser und Geist hat, diese heilige Stadt
betreten. Darum wurden zwölf Engel von Gott ernannt um die Tore
zu bewachen.
Der Satz „Namen darauf geschrieben“
wiederum sagt uns, dass die Besitzer dieser Stadt bereits ausgewählt
wurden. Die Besitzer sind niemand anders als Gott selber und Sein
Volk, denn die Stadt gehört dem Volk Gottes, das nun zu Seinen
Kindern geworden ist.
Vers 13: „Von Osten drei Tore, von
Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore.“
Da im Osten der Stadt, im Norden, im
Sünden und im Wesen drei Tore waren, hatten sie jeweils drei Tore.
Dies zeigt uns, dass nur diejenigen, die den Sünderlass durch
den Glauben von Herzen an das Evangelium von Wasser und Geist
erhalten haben, diese Stadt betreten können.
Vers 14: „Und die Mauer der Stadt
hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf
Apostel des Lammes.“
Riesigen Steine werden oft als Grundstein
für Gebäude verwendet. Das Wort „Stein“ wird in der Bibel verwendet
um sich auf unseren Glauben an unseren Herrgott zu beziehen. Dieser
Vers sagt uns, dass wir den Glauben haben müssen, den Er der Menschheit
gegeben hat, den Glauben, der an Seine vollkommene Erlösung von
all unseren Sünden glaubt, um die heilige Stadt des Herrgottes
zu betreten. Der Glaube der Heiligen ist noch wertvoller als die
Edelsteine der heiligen Stadt. Dieser Vers hier sagt uns, dass
die Mauer der Stadt auf zwölf Grundsteinen gebaut wurde und dass
auf ihnen die Namen der zwölf Aposteln des Lammes geschrieben
stehen. Dies sagt uns, dass die Stadt Gottes nur für diejenigen
ist, die denselben Glauben wie die zwölf Apostel Jesu Christi
hatten, haben.
Vers 15: „Und der mit mir redete,
hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen
und ihre Tore und ihre Mauer.“
Dieses Wort bedeutet, dass man die
Art von Glauben haben muss, der Gott zustimmt, die Art, die einem
den Sünderlass bringt, um die Stadt, die von Ihm gebaut wurde,
zu betreten. Hier steht geschrieben, dass der Engel, der zu Johannes
gesprochen hat, ein goldenes Rohr hatte um die Stadt zu messen.
Das bedeutet, dass wir daran glauben müssen, dass unser Herr uns
all diese Segnungen im Evangelium von Wasser und Geist gegeben
hat. Da „der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man
hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ (Hebräer
11:1) ist, hat Gott uns die heilige Stadt und den neuen Himmel
und die neue Erde wirklich gegeben – Dinge, die noch großartiger
als das, worauf wir gehofft haben, sind.
Vers 16: „Und die Stadt ist viereckig
angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß
die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die
Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.“
Die Stadt war viereckig angelegt, und
ihre Länge, Breite und Höhe war gleich. Dies sagt uns, dass wir
alle den Glauben der Wiedergeburt als das Volk Gottes haben müssen,
indem wir an das Evangelium von Wasser und Geist glauben. Sachlich
betrachtet wird unser Herr es niemandem, der nicht diesen genauen
Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist hat, gestatten,
das Königreich Gottes zu betreten.
Es gibt viele Menschen, die eine ungefähre
Vorstellung haben, dass die heilige Stadt betreten können, auch
wenn sie noch Sünde haben, nur weil sie Christen sind. Aber unser
Herr hat nur denen, die an die Wahrheit glauben, dass Er ihnen
all ihre Sünden durch Seine Taufe auf dieser Erde und durch Sein
Blut am Kreuz die Rettung von der Sünde und den Heiligen Geist
gegeben und hat sie zu Seinem Volk gemacht. Dies ist der Glaube,
den unser Herr von uns verlangt.
Vers 17: „Und er maß ihre Mauer:
hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte.“
Die biblische Bedeutung der Zahl vier
ist das Leid. Der Glaube, den der Herr von uns verlangt ist nichts,
das jeder haben kann, sondern nur diejenigen, die das Wort Gottes
akzeptieren, auch wenn sie es selber nicht vollständig verstehen.
Als Christ ist es unmöglich nur durch den Glauben an die Kreuzigung
Jesu und daran, dass der Herr Gott und der Heiland ist, die heilige
Stadt Gottes zu betreten. Wissen Sie, was der Herr meinte, als
Er in Johannes 3:5 gesagt hat: „Wahrlich, wahrlich, ich sage
dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist,
so kann er nicht in das Reich Gottes kommen?“ Kennen Sie die
Bedeutung davon, dass unser Herr auf diese Erde gekommen ist,
von Johannes getauft wurde, die Sünden der Welt zu Kreuze getragen
hat und Sein Blut daran vergossen hat? Wenn Sie diese Frage beantworten
können, werden Sie verstehen, wovon ich hier rede.
Vers 18: „Und ihr Mauerwerk war
aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas.“
Dieser Vers sagt uns, dass der Glaube,
der es uns gestattet die heilige Stadt Gottes zu betreten, rein
ist und überhaupt nichts weltliches hat.
Verse 19-20: „Und die Grundsteine
der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen.
Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der
dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx,
der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte
ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der
elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.“
Die Grundsteine der Stadtmauer waren
mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Dieses Wort sagt uns, dass
wir aus dem Wort Gottes mit verschiedenen Glaubensaspekten genährt
werden können. Und diese Edelsteine zeigen uns die Arten von Segnungen,
die unser Herr Seinen Heiligen geben wird.
Vers 21: „Und die zwölf Tore waren
zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und
der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes
Glas.“
In der Bibel stehen Perlen für „die
Wahrheit“ (Matthäus 13:46). Jemand, der wirklich nach der Wahrheit
sucht, wird gerne all seine Besitztümer hinter sich lassen um
die Wahrheit zu kennen, die ihm das ewige Leben gibt. Dieser Vers
sagt uns, dass die Heiligen, die die heiligen Stadt betreten,
viel Geduld haben müssen, solange sie auf der Erde sind, und fest
verankert im Zentrum ihres Glaubens an die Wahrheit stehen. Diejenigen,
die an das Wort der Wahrheit glauben, das vom Herrgott gesprochen
wird, werden folglich große Ausdauer haben müssen um ihren Glauben
zu verteidigen.
Verse 22-23: „Und ich sah keinen
Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist Ihr Tempel,
Er und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes,
dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet
sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“
Dieser Abschnitt besagt, dass alle
Heiligen in die Arme Jesu Christi, des Königs der Könige aufgenommen
werden. Und die heilige Stadt Jerusalem braucht kein Licht der
ersten Sonne und des Mondes, denn Jesus Christus, das Licht der
Welt, wird sie erleuchten.
Vers 24: „Und die Völker werden
wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit
in sie bringen.“
Dieser Abschnitt sagt uns, dass die
Menschen, die im Tausendjährigen Königreich gelebt haben, nun
den neuen Himmel und die neue Erde betreten werden. „Die Könige
auf Erden“ bezieht sich hier auf die Heiligen, die im
Tausendjährigen Königreich gelebt haben. Diese Könige auf Erden,
sagt der Vers weiter, werden „ihre Herrlichkeit in sie bringen.“
Dies sagt uns, dass die Heiligen, die bereits in ihren verherrlichten
Körpern leben, nun aus dem Tausendjährigen Königreich in das von
Gott neu erschaffene Königreich des neuen Himmels und der neuen
Erde ziehen werden.
So werden nur diejenigen, die durch
den Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist wiedergeboren
wurden als sie auf dieser Erde waren du deswegen verzückt wurden,
dass sie im Königreich Christi eintausend Jahre leben, die heilige
Stadt Jerusalem betreten können.
Vers 25: „Und ihre Tore werden nicht
verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein.“
Da der neue Himmel und die neue Erde,
wo die heilige Stadt liegt, bereits von dem heiligen Licht erfüllt
ist, kann es darin weder Nacht, noch Böses geben.
Vers 26: „Und man wird die Pracht
und den Reichtum der Völker in sie bringen.“
Dies sagt uns, dass diejenigen, die
eintausend Jahre im Königreich Christi durch die wunderbare Macht
des Herrgottes gelebt haben, nun dazu qualifiziert sind, in das
Königreich des neuen Himmels und der neuen Erde zu ziehen –
das Königreich, in dem die heilige Stadt steht.
Vers 27: „Und nichts Unreines wird
hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein,
die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.“
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Unter den Christen und Nicht-Christen
dieser Welt sind all diejenigen, die die Wahrheit des Evangeliums
von Wasser und Geist nicht kennen gleichermaßen unrein, gräulich
und Lügner. Deswegen können sie die heilige Stadt nicht betreten.
Das Wort Gottes gestattet es uns hier
das wir bestätigen, wie groß die Macht des Evangeliums von Wasser
und Geist ist, das der Herr uns auf dieser Erde gegeben hat. Obwohl
das Evangelium von Wasser und Geist vielen Menschen auf dieser
Erde gepredigt wurde, gab es Zeiten, als dieses Evangelium von
den sogenannten Christen ignoriert und verachtet wurde. Aber nur
der Glaube an das Evangelium von Wasser und Geist, das uns vom
Herrn gegeben wurde, ist der Schlüssel zum Himmel.
Viele Menschen ignorieren immer noch
diese Wahrheit, aber Sie müssen wissen, dass jeder, der erkennt,
dass der Herr ihm den Schlüssel zum Himmel und zum Sünderlass
gegeben hat, und daran glaubt, wird seinen Namen im Buch des Lebens
sehen.
Wenn Sie die Wahrheit des Evangeliums
von Wasser und Geist akzeptieren und daran glauben, werden Sie
in den Segen gekleidet, die heilige Stadt betreten zu können.